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Plasmaaktivierung

Plasmaaktivierung

Effiziente Oberflächenaktivierung und -modifizierung

Wenn Oberflächen Lackiert, Bedruckt oder Beklebt werden sollen, benötigen diese eine gute Benetzbarkeit der Oberfläche für eine gute Haftung. Viele Oberflächen weisen selbst in sauberem Zustand eine nicht ausreichende Benetzbarkeit auf, die durch Verunreinigungen noch verstärkt wird, was zur Folge hat, dass die Flüssigkeiten von Kleber und Farben abperlen. Dies liegt daran, dass die Oberflächenspannung sehr gering ist und für die weitere Bearbeitung nicht ausreichend. Wenn unbearbeitetes Material verarbeitet wird, ist die Folge oft, dass Farbe und Lacke nicht richtig haften und sich schnell wieder lösen oder dass verklebte Teile auseinander fallen. Dem kann mit Plasmaaktivierung vorgebeugt werden. Durch die Plasmaaktivierung einer Oberfläche steigt deren Oberflächenenergie an und Anlagerungsstellen für die aufgebrachte Flüssigkeit entstehen. Dadurch kann diese sehr gut haften. Durch die Plasmaaktivierung wird die Oberfläche modifiziert und Oberflächenenergie aufgebaut, so dass eine deutlich bessere Benetzbarkeit der Oberfläche entsteht.

Praxisbeispiel Behandlung von Polyphenylensulfid

Unbehandelte PPS-Bauteile können mit einer Testtinte von 40 mN/m nicht benetzt werden

Unbehandelte PPS-Bauteile können mit einer Testtinte von 40 mN/m nicht benetzt werden

Nach der Plasmabehandlung kommt es mit einer Testtinte von 60 mN/m zur vollständigen Benetzung des Bauteils

Nach der Plasmabehandlung kommt es mit einer Testtinte von 60 mN/m zur vollständigen Benetzung des Bauteils

Geeignete Materialien

Es können folgende Materialien aktiviert werden:

  • Metalle
  • Kunststoffe
  • Glas, Keramik, Naturstein
  • Naturleder, Kunstleder
  • Naturfaser, Holz, Papier

Vorteile der Plasmaaktivierung

  • Hohe Prozessgeschwindigkeit und -sicherheit
  • Keine laufenden Kosten
  • Umweltfreundliche Behandlung ohen zusätzliche Chemikalien

Fachartikel zum Thema

Lesen Sie im Fachartikel wie Sie die Oberflächenenergie an Hand von Testtinten und Kontaktwinkelmessung bestimmen und mittels Plasmabehandlung erhöhen können.

Treatable materials

Relyon Plasma Products

Relyon Plasma Publications

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