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Individuelle Lösungen – Plasmabox

Integrationsbeispiel

Plasmabox: Eine Kompakt-Lösung für  Plasmaprozesse

Dank unserer Kundennähe haben wir eine neue Möglichkeit zur Integration unserer Produkte als atmosphärisches Plasmasystem entwickelt, das einmalig bezüglich Leistungsdichte und Funktion ist. Bei der Entwicklung dieses universell einsetzbaren Systems stand die einfache Implementierung in industrielle Prozesse und die Kommunikationsfähigkeit im Fokus.

Mit dieser Einheit bietet relyon plasma eine Integrationsmöglichkeit auf dem neuesten Stand der Technik, die entsprechend der Rahmenbedingen modifiziert werden kann. Der Grundaufbau des Plasmasystems besteht dabei aus einem PB3 Plasmaerzeuger und einer 19“ großen Hochspannungsquelle PS2000 in einem IP54-Gehäuse aus robustem Metall, das die innenliegenden Komponenten schützt.

Übersicht über die Modularität der Plasmabox.

Das bestehende Gehäuse bietet die Möglichkeit eine zweite Hochspannungsquelle PS2000 zu integrieren und somit auch zwei PB3 Plasmaerzeuger zu betreiben. Gleichzeitig ist dieses mit zwei IP54-Blenden – eine davon mit aktivem Lüfter versehen, sodass für eine gute Innenkühlung gesorgt wird. Die Durchflusskontrolle übernimmt eine Wartungseinheit in Kombination mit einem Druckventil.

Weiterhin ist die Möglichkeit gegeben einen (bzw. zwei) Durchflusssensor(en) zwischenzuschalten. Anhand der Rückgabedaten des Durchflusssensors (sowohl Über- als auch Unterschreiten eines Schwellwertes als auch ein analoges Spannungssignal, welches den aktuellen Durchfluss angibt) an die übergeordnete Steuerung kann sowohl der Prozessgasfluss als auch der Prozessgasverbrauch kontrolliert werden.

Die Plasmabox kann so aufgebaut einfach in eine bestehende Anlage integriert und der Plasmaprozess gestartet werden.

Anwendungsbeispiele

Druckindustrie

Unterschiedliche Typen von Rohren müssen Kennzeichnungen erhalten, welche Aufschluss über Material, Herstellung, Datum, Charge und vieles mehr beinhalten müssen. Durch immer neuere Gesetze müssen die jeweiligen chemischen Zusammensetzungen der Tinte für den Druckprozess angepasst werden. In Zuge einer solchen Anpassungen werden chemische Zusätze aus den Tinten entfernt, welche die Hafteigenschaften der Tinten verbessern bzw. verbessert haben. Durch eine Plasmavorhandlung kann die Oberflächenenergie von zu bedruckenden Rohren angehoben werden. Durch eine höhere Oberflächenenergie wird der Druckprozess vereinfacht. Gleichzeitig wird die Oberfläche leicht erwärmt, was den Trocknungsprozess der Tinte beschleunigt.

Plasmabox – Plasmakomplett System

Lackieren

Bei nahezu allen Lackierprozessen muss die Oberfläche vor dem Lackierprozess gereinigt werden. Beispiele hierfür sind die Automobilindustrie oder kundenspezifische Lösungen, um dem Kunden ein lackiertes Bauteil in dessen Corporate Design liefern zu können. Nicht alle Oberflächen weisen vor dem Lackierprozess den gleichen Grad an Sauberkeit auf. Die Berührung mit der Handfläche vor dem Farbauftrag ist ausreichend, um die Oberfläche derart zu verschmutzen, dass die Farbe eine schlechte Anhaftung hat. Woher kommt dies? Die Haut jedes Menschen besitzt einen Fett- und Wasserfilm, welcher bei Berührung von Bauteilen übertragen wird. Auf den Lackierprozess übertragen bedeutet dies, dass die zu lackierende Oberfläche mit Wasser und Fetten verunreinigt ist. Durch die Plasmabehandlung mit dem PB3-System und dem gleichzeitigen Wärmeeintrag können die eben genannten Stoffe schonend von der Oberfläche gelöst werden. Gleichzeitig erhält man einen weiteren positiven Effekt: die Oberfläche wird aktiviert. Durch die Plasmaaktivierung wird der nachfolgende Anhaftprozess des Lackes erleichtert und der Lack kann sich besser mit der Oberfläche vereinen. Dies resultiert in einer besseren Anhaftung und einer besseren Qualität.

Technische Informationen

Alle Anschlussleitungen der Hochspannungsquelle PS2000 sind dabei nach außen gelegt. Eine Einbindung in einen Not-Aus-Kreis der übergeordneten Steuerung kann so einfach umgesetzt werden. Durch ein 10 Meter langes Hochspannungskabel kann die entstandene Einheit dezentral aufgestellt werden.

Plasmabox kompaktes Plasmasystem

Die CAN-Bus-Leitung erlaubt eine einfache Integration in die übergeordnete Steuerung. Durch die CAN-Bus-Schnittstelle kann das System in nahezu jede bestehende Lösung integriert werden: Beckhoff, Siemens, Wago und EATON seien als Beispiele genannt. Vielfältige Sensoren oder auch Masseflussregler können dank dieses Standards verwendet werden. Die entsprechende Schnittstelle wird weltweit von allen verbreiteten Industriesteuerungen bereitgestellt. Über einen CAN Knoten können bis zu 127 Geräte angesteuert werden. Die gesamte Prozesskontrolle wird über den CAN Bus gesteuert. 

Die gesamte Systemintelligenz ist in der zentralen Steuerung implementiert. Von der Firma IXXAT/HMS gibt es für alle typischen Automatisierungslösungen robuste Schnittstellenmodule, bspw. für ProfiBus oder ProfiNet. Diese Gateways werden intern im Hause relyon plasma vorkonfiguriert und müssen nur durch Variablenzuweisung in die übergeordnete Steuerung eingebunden werden.

Was ist der Unterschied zwischen ProfiBus und ProfiNet?

Das Integrationsbeispiel Plasmabox kann ebenfalls mit zwei Hochspannungsquellen PS2000 verwendet werden. Diese Systemerweiterung ist sehr einfach umsetzbar. Durch das modulare System der Relyon Plasma-Komponenten können natürlich weitere Systeme gekoppelt werden.

Sind Sie auf der Suche nach einer flexibleren Lösung?

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